Der Buri
Lok-Frauen neben der Spur
Zweitliga-Fußballerinnen enttäuschen als Neunte bei eigenem Cup / Berliner Sieg
Die Fußball-Frauen des Zweitligisten 1. FC Lok spielten beim „8. Swissfinance – KTOW Cup 2007“ in der DFB-Sportschule „Egidius Braun“ neben der Spur. Die Kickerinnen von Tennis Borussia Berlin sicherten sich den Turniersieg vor dem FFC Magdeburg. Dritter wurden die zweite Vertretung des deutschen Meisters Turbine Potsdam. Die jungen Damen verpassten damit die Titelverteidigung. Alle fünf teilnehmenden Leipziger Teams hatten beim Kampf um die vorderen Plätze nichts zu bestellen.
„Wir zählen uns mit zum Favoritenkreis“, hatte Lok-Trainer Frank Tresp nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen den SSV Stötteritz noch die Marschrichtung vorgegeben. Beim darauf folgenden Vorrundenspiel gegen die Lichterfelder aus Berlin musste der 43-Jährige seine Ambitionen bereits zurückstecken. Nur mit Mühe überstanden die gastgebenden Lok-Frauen den Sturmlauf der Hauptstädterinnen und konnten sich am Ende bei Torhüterin Griseldis Meißner bedanken. Die 22-Jährige sicherte mit ihren Paraden ein knappes 0:0 und somit einen Punkt. „Beim Hallenturnier hat man immer mehr zu tun als draußen“, freute sich die Lok-Spielerin über die zusätzliche Arbeit. Am Ende reichte es für die Probstheidaerinnen lediglich für den neunten Rang von 24 Teams. Die zweite Vertretung erkämpfte den zwölften Platz.
Coach Tresp zerbrach sich dann auch den Kopf über die weitere Saison, die am 25. Februar gegen die Zweite des Hamburger SV in die Rückrunde startet. „Am Ende wollen wir mindestens auf Platz neun stehen, damit wir nicht in die Relegation müssen. Das wird schwer genug“, so der Trainer. Die „Loksche“ muss dabei auf die verletzten Susan Erber und Susan Heuser verzichten.
Für die anderen Leipziger Kickerinnen stand beim Hallenturnier eher der Spaß im Vordergrund. Von den Preisgeldern im Wert von insgesamt 7500 Euro – dabei gingen 500 Euro an den Erstplatzierten und 300 beziehungsweise 200 Euro an die folgenden Ränge – blieb nichts an der Pleiße. „Für uns ist wichtig, dass wir Erfahrungen sammeln können“, meinte Frank Blumtritt, Bezirksliga-Trainer der Frauen des FC Sachsen. Und auch Anja Wensorra hat mit ihren Sportfreundinnen vom SV Liebertwolkwitz eher zusätzliches Wissen im Sinn als klingende Münze. „Wir stehen in der Stadtliga derzeit auf Eins, da wollen wir auch am Ende sein“, so die Abwehrspielerin. Torschützenkönigin mit neun Treffern wurde übrigens Aylin Yaren vom Cup-Sieger Tennis Borussia Berlin.
Autor: Frank Schütze
Quelle: Leipziger Volkszeitung Printausgabe vom 16. Januar 2007
Zweitliga-Fußballerinnen enttäuschen als Neunte bei eigenem Cup / Berliner Sieg
Die Fußball-Frauen des Zweitligisten 1. FC Lok spielten beim „8. Swissfinance – KTOW Cup 2007“ in der DFB-Sportschule „Egidius Braun“ neben der Spur. Die Kickerinnen von Tennis Borussia Berlin sicherten sich den Turniersieg vor dem FFC Magdeburg. Dritter wurden die zweite Vertretung des deutschen Meisters Turbine Potsdam. Die jungen Damen verpassten damit die Titelverteidigung. Alle fünf teilnehmenden Leipziger Teams hatten beim Kampf um die vorderen Plätze nichts zu bestellen.
„Wir zählen uns mit zum Favoritenkreis“, hatte Lok-Trainer Frank Tresp nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen den SSV Stötteritz noch die Marschrichtung vorgegeben. Beim darauf folgenden Vorrundenspiel gegen die Lichterfelder aus Berlin musste der 43-Jährige seine Ambitionen bereits zurückstecken. Nur mit Mühe überstanden die gastgebenden Lok-Frauen den Sturmlauf der Hauptstädterinnen und konnten sich am Ende bei Torhüterin Griseldis Meißner bedanken. Die 22-Jährige sicherte mit ihren Paraden ein knappes 0:0 und somit einen Punkt. „Beim Hallenturnier hat man immer mehr zu tun als draußen“, freute sich die Lok-Spielerin über die zusätzliche Arbeit. Am Ende reichte es für die Probstheidaerinnen lediglich für den neunten Rang von 24 Teams. Die zweite Vertretung erkämpfte den zwölften Platz.
Coach Tresp zerbrach sich dann auch den Kopf über die weitere Saison, die am 25. Februar gegen die Zweite des Hamburger SV in die Rückrunde startet. „Am Ende wollen wir mindestens auf Platz neun stehen, damit wir nicht in die Relegation müssen. Das wird schwer genug“, so der Trainer. Die „Loksche“ muss dabei auf die verletzten Susan Erber und Susan Heuser verzichten.
Für die anderen Leipziger Kickerinnen stand beim Hallenturnier eher der Spaß im Vordergrund. Von den Preisgeldern im Wert von insgesamt 7500 Euro – dabei gingen 500 Euro an den Erstplatzierten und 300 beziehungsweise 200 Euro an die folgenden Ränge – blieb nichts an der Pleiße. „Für uns ist wichtig, dass wir Erfahrungen sammeln können“, meinte Frank Blumtritt, Bezirksliga-Trainer der Frauen des FC Sachsen. Und auch Anja Wensorra hat mit ihren Sportfreundinnen vom SV Liebertwolkwitz eher zusätzliches Wissen im Sinn als klingende Münze. „Wir stehen in der Stadtliga derzeit auf Eins, da wollen wir auch am Ende sein“, so die Abwehrspielerin. Torschützenkönigin mit neun Treffern wurde übrigens Aylin Yaren vom Cup-Sieger Tennis Borussia Berlin.
Autor: Frank Schütze
Quelle: Leipziger Volkszeitung Printausgabe vom 16. Januar 2007
Zuschauerunfreundlich fand ich es außerdem, dass in der Hauptrunde immer die drei Spiele einer Gruppe parallel liefen. Dadurch war es nicht möglich, eine Gruppe intensiv zu verfolgen, man musste sich immer für ein Spiel entscheiden oder konnte bestenfalls zwei Spiele nebeneinander verfolgen, wenn man sich in der Mitte postiert hat. Auch die Mannschaften selber konnten so die Partien ihrer Konkurrenten nicht sehen, was aber das Verfolgen der Tabellentwicklung für Zuschauer wie Mannschaften wesentlich erleichtert hätte. Ich habe nicht wenige Spielerinnen gehört, die den Überblick verloren hatten. Die Spielpraxis ist dann zwar da, aber der Spannung, die sich bei einem Turnier entwickeln kann, war das nicht zuträglich. Ich will das daher in meinen "Alternativplan" unten mal einbauen.
Wollten eigentlich nächstes Jahr wieder auf 18 Teams runterfahren, da es mit 24 doch recht aufgebläht ist - na mal schaun ...