schmidt
Hamburg fußballverbunden auch über den Tod hinaus:
Fans des Bundesliga-Urgesteins Hamburger SV können in Zukunft im Schatten ihrer Arena ruhen. Als erster Verein in Deutschland legte der HSV am Sonntag den Grundstein für einen eigenen Friedhof. Die 5.000 Quadratmeter große Anlage mit Platz für 300 bis 500 Gräber befindet sich neben der Westtribüne. Die Kosten für das in Deutschland beispiellose Projekt gab HSV-Vorstandsmitglied Christian Reichert mit rund 100.000 Euro an.
Die Gräber sollen in einem angedeuteten Stadionrund über drei Ebenen im Abstand von jeweils einem Meter entstehen. Den Eingang zu der Anlage soll ein steinernes Fußballtor bilden. Obwohl der Friedhof erst in einem Jahr eröffnet werden soll, gibt es bereits die ersten Interessenten, die auch über den Tod hinaus mit ihrem Verein verbunden bleiben wollen, wie Reichert sagte.
Auch HSV-Prominenz habe bereits Interesse bekundet.
Die Idee einer Vereinsbestattung gibt es schon seit längerem:
Anhänger des FC Schalke 04 oder von Borussia Dortmund
können sich beispielsweise in Särgen in den Vereinsfarben oder in Urnen in Fußballform beerdigen lassen.
Einen eigenen Vereinsfriedhof gibt es bisher aber nur im Ausland, etwa in Südamerika, in den Niederlanden oder in England, wie Reichert sagte. Fans des FC Everton könnten sich sogar in einer Urne direkt am Spielfeldrand beerdigen lassen. In Deutschland sei dies aber aus gesetzlichen Gründen nicht möglich:
«Wir sind jetzt so nah dran, wie es nur geht - in Hörweite.»
Ein Vorkaufsrecht auf die Urnen-, Reihen- und Doppelgräber hätten Fans des Sportvereins. Vergeben würden die Plätze aber erst, wenn die Anlage «in einem vorzeigbaren Zustand» sei.
weiter im Text-Dem Verein auf ewig verbunden
Fans des Bundesliga-Urgesteins Hamburger SV können in Zukunft im Schatten ihrer Arena ruhen. Als erster Verein in Deutschland legte der HSV am Sonntag den Grundstein für einen eigenen Friedhof. Die 5.000 Quadratmeter große Anlage mit Platz für 300 bis 500 Gräber befindet sich neben der Westtribüne. Die Kosten für das in Deutschland beispiellose Projekt gab HSV-Vorstandsmitglied Christian Reichert mit rund 100.000 Euro an.
Die Gräber sollen in einem angedeuteten Stadionrund über drei Ebenen im Abstand von jeweils einem Meter entstehen. Den Eingang zu der Anlage soll ein steinernes Fußballtor bilden. Obwohl der Friedhof erst in einem Jahr eröffnet werden soll, gibt es bereits die ersten Interessenten, die auch über den Tod hinaus mit ihrem Verein verbunden bleiben wollen, wie Reichert sagte.
Auch HSV-Prominenz habe bereits Interesse bekundet.
Die Idee einer Vereinsbestattung gibt es schon seit längerem:
Anhänger des FC Schalke 04 oder von Borussia Dortmund
können sich beispielsweise in Särgen in den Vereinsfarben oder in Urnen in Fußballform beerdigen lassen.
Einen eigenen Vereinsfriedhof gibt es bisher aber nur im Ausland, etwa in Südamerika, in den Niederlanden oder in England, wie Reichert sagte. Fans des FC Everton könnten sich sogar in einer Urne direkt am Spielfeldrand beerdigen lassen. In Deutschland sei dies aber aus gesetzlichen Gründen nicht möglich:
«Wir sind jetzt so nah dran, wie es nur geht - in Hörweite.»
Ein Vorkaufsrecht auf die Urnen-, Reihen- und Doppelgräber hätten Fans des Sportvereins. Vergeben würden die Plätze aber erst, wenn die Anlage «in einem vorzeigbaren Zustand» sei.
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