[Presse] Wahl zur Weltfußballerin 2007 (Fansoccer)

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Vier Nominierte aus dem Land der Fjorde

Die Kandidatinnen aus Norwegen


Von Katja Öhlschläger

26.11.2007 Als wir Euch im letzten Jahr die 20 Nominierten vorgestellt haben, war sie noch alleine auf weiter Flur: Ingvild Stensland, Norwegens Mittelfeldmotor, hielt die norwegischen Farben hoch und sagte damals im FanSoccer-Interview: "Ja, ich bin sehr stolz. Es war eine großartige Überraschung. Ich weiß auch nicht, warum ich die einzige Nominierte aus Norwegen bin, wir haben so viele hervorragende Spielerinnen und letztes Jahr standen von uns drei auf der Liste. Der Frauenfußball gewinnt, auf der ganzen Welt, immer mehr an Popularität und Norwegen ist doch nur ein kleines Land, da können wir nicht erwarten, so viele Spielerinnen wie letztes Jahr auf der Liste der Nominierten zu haben."


Ingvild Stensland und Ane Stangeland Horpestad


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Eine echte Kämpfernatur

Ragnhild Gulbrandsen (Norwegen)


Text von Michael Geist, Fotos von Volker Lieberum

27.11.2007 Ihr erstes Länderspiel bestritt die Norwegerin Ragnhild Gulbrandsen am 10.März 1997 in einem Freundschaftsspiel gegen Finnland. Für sie wurde es ein Traumstart, denn sie brauchte ganze 10 Minuten für ihr erstes Tor im ersten Länderspiel. Bei den olympischen Sommerspielen 2000 wurde sie mit der norwegischen Nationalmannschaft Olympiasiegerin. Auch im Finale beim 3-2 Erfolg gegen die USA gelang ihr ein Treffer.


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Nordamerikanisches Offensivtrio nominiert

Die Kandidatinnen aus den USA und Kanada


Von Katja Öhlschläger

29.11.2007 Die Arbeit, Gemeinsamkeiten zwischen den drei Nominierten aus Nordamerika zu suchen, muss sich niemand machen. Sie springen einem förmlich ins Auge. Kristine Lilly, Abby Wambach (beide USA) und Christine Sinclair (Kanada) fühlen sich nicht nur allesamt im Angriff zu Hause und kommen zusammen auf 258 Tore im Nationaltrikot. Nein, jede von ihnen durfte sich bereits Fußballerin des Jahres in ihrem Land nennen, wirklich schlechte Spiele sind an einer Hand abzuzählen und für Aufsehen sorgten sie schon in einem Alter, in dem die meisten noch das Trikot ihrer Jugendnationalmannschaft tragen. Kurz - gegen diese drei Stürmerinnen in einem Team würde wohl keine Abwehr gerne freiwillig spielen.


Kristine Lilly, Abby Wambach und Christine Sinclair


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Die Weltmeisterinnen

Die Kandidatinnen aus Deutschland


Von Tom Schlimme

30.11.2007 Mit fünf Spielerinnen stellt der DFB die größte Zahl an Nominierten für die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres 2007. Angesichts der mit 21:0 Toren gewonnenen Weltmeisterschaft dürfte dies auch niemanden verwundern, an Deutschland kommt bei einer solchen Wahl am Ende des Jahres 2007 natürlich niemand vorbei. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass der WM-Erfolg das Ergebnis einer hervorragenden Mannschaftsleistung war. Das sehr gleichwertig besetzte Team mit vielen Spielerinnen, die sich auf wechselnden Positionen gegenseitig vertreten konnten, war der Schlüssel zum Erfolg, und die besondere Klasse heraus- ragender Einzelspielerinnen dann nur noch das i-Tüpfelchen, um diesen Schlüssel im Schloss wirklich umdrehen zu können.


Nadine Angerer, Ariane Hingst, Kerstin Stegmann, Renate Lingor und Birgit Prinz


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2.Teil: mehr
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Die heimlichen Stars

Die Kandidatinnen aus England und Dänemark


Von Nora Kruse (Text u. Bilder)

01.12.2007 Wenn es um den englischen Frauenfußball geht, ist es immer ein Name, der genannt wird: Kelly Smith. Die Mittelfeldspielerin ist ohne Zweifel eine der genialsten Fußballberinnen der Welt, laut der niederländischen National- trainerin Vera Pauw im vergangenen Jahr sogar die beste überhaupt. Unter die besten Drei bei der World Player Gala hat sie es dennoch wieder nicht geschafft, genau wie die dänische Strippenzieherin Cathrine Paaske-Sørensen.


Kelly Smith und Cathrine Paaske-Sørensen


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Der ferne Osten

Die Kandidatinnen aus Asien


Text von Christian Heidler

2.12.2007 Da über den Frauenfußball in Asien bei uns allgemein wenig bekannt ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen, zuerst die allgemeine Entwicklung kurz darzustellen, bevor ich zu den Kandidatinnen im einzelnen komme. Asien entwickelt sich anders und sein Frauenfußball wiederum anders als der dortige Männerfußball. Während es bei den Männern zwei regionale Zentren gibt, die Golfstaaten und Ostasien, schlägt das Herz im Frauenfußball eindeutig in Fernost. Die Verbände Chinas, Koreas und Japans sind führend auf dem Kontinent. Danach kommt lange nichts, was nicht heißt, es gäbe andernorts keine Entwicklung.


Han Duan, Li Jie und Un Suk Ri


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Mit Selbstbewusstsein und Respekt auf der Erfolgsspur

Ariane Hingst (Deutschland)


Von Rainer Fußgänger

05.12.2007 Ariane „Ari“ Hingst hat fast ihr ganzes Fußballerinnenleben in Berlin und Potsdam verbracht. Zu Beginn des Jahres wechselte sie dann mit fast 28 Jahren zum schwedischen Vizemeister Djurgården, mit dem Turbine Potsdam seit den Spielen im Women's Cup vor einigen Jahren eine Art Freundschaft verbindet.


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"Ich kann gar nicht glauben, wie viel sich geändert hat."

Lisa De Vanna (Australien) im Interview


Von Peter Henkel

06.12.2007

Die Matildas aus "Down Under" zählen zu den positiven Überraschungen der Weltmeiterschaft 2007. Die 23-jähriger Lisa De Vanna aus dem australischen Angriff wurde nicht nur als eine von vier Stürmerinnen in das All-Star-Team der WM2007 gewählt, sondern auch noch mit der Nominierung zur Wahl der Weltfußballerin 2007 geehrt. Wir sprachen mit ihr über die Weltmeisterschaft und die Situation des Frauenfußballs in Australien.


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Dann aber kam Marta

Marta Vieira da Silva (Brasilien)


Text von Rainer Fußgänger

21.12.2007 Die bald 17-Jährige Schweizerin Ramona Bachmann von Umeå IK möchte die beste Fussballspielerin der Welt werden, und zweifellos ist sie eines der größten Talente im internationalen Frauenfußball. Als ich kürzlich mit der norwegischen Mittelfeldspielerin Lise Klaveness sprach und darauf kam, lachte sie und sagte, dass sie auch noch daran geglaubt hätte, als sie nach Umeå kam. Dann aber habe sie Marta gesehen.


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"Ich würde gerne in Deutschland spielen"

Adjoa Bayor (Ghana)


Text von Katja Öhlschläger

21.12.2007 Auch bei der WM in diesem Jahr in China gelang dem afrikanischen Frauenfußball noch kein Durchbruch. Nigeria und Ghana mussten bereits nach der Vorrunde abreisen. Umso wichtiger für den schwarzen Kontinent, dass die sportlichen Aushängeschilder auch im Ausland von sich reden machen. Die 28-jährige Adjoa Bayor aus Ghana ist eine dieser Spielerinnen, die in Illinois an einem US-College bereits internationale Erfahrung gesammelt hat. Hartnäckig hält sich das Gerücht, Bayor habe bereits für den FC Indiana in den USA gespielt. Stimmt nicht, erzählt Bayor im FanSoccer-Interview. Gleichzeitig zeigt sich die wendige Mittelfeldspielerin aber offen für neue Angebote - warum nicht auch aus Deutschland?


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Durchbruch verschoben

Die Kandidatinnen aus Afrika


Text von Tom Schlimme

21.12.2007 Wer gehofft hatte, die WM 2007 in China werde den Durchbruch auf internationaler Tribüne für die Teams aus dem afrikanischen Kontinent bringen, wurde enttäuscht. Einen einzigen Punkt holten die Vertreter aus Nigeria und Ghana und schieden somit beide als Gruppenletzte ihrer Gruppen bereits vor dem Viertelfinale aus. Doch drei Spielerinnen wurden trotzdem von der FIFA zur Wahl zur Weltfußballerin nominiert: die beiden Nigerianerinnen Perpetua Nkwocha und Christie George sowie Adjoa Bayor aus Ghana.


Perpetua Nkwocha und Christie George


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Chiana
Zitat:
Aber in ihr hat man eine Spielerin, die immer wieder Spiele ganz alleine entscheiden kann.

Solche Aussagen sind einfach nur peinlich........ Augen rollen
A 40
Zitat:
Original von Chiana
Zitat:
Aber in ihr hat man eine Spielerin, die immer wieder Spiele ganz alleine entscheiden kann.

Solche Aussagen sind einfach nur peinlich........ Augen rollen


ich sach' nur: Mannschaftssport!