[Presse] Frauenfußball: Professionalisierung mit Tücken (Quelle: Womensoccer.de)

Mike412
Seitdem der Fußball-Weltverband (FIFA) am 30. Oktober des vergangenen Jahres Deutschland den Zuschlag zur Ausrichtung der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 erteilte, hat im deutschen Frauenfußball eine neue Zeitrechnung begonnen. Von der wachsenden Beliebtheit des Frauenfußballs will bis 2011 jeder profitieren und ein Stück vom Kuchen abbekommen.

Fieberhaft bemühen sich potenzielle WM-Städte, Vereine, Spielerinnen und Trainer mehr oder weniger systematisch darum, sich für die Herausforderungen der nächsten Jahre zu wappnen. Während die Bewerber als WM-Spielort hinter den Kulissen seit Monaten Lobbyarbeit betreiben, um vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag als einer der heiß begehrten Spielorte zu erhalten, hat darüber hinaus bei einigen Vereinen der ersten und zweiten Frauenfußball-Bundesliga sowie Spielerinnen und Trainern ein Umdenkprozess eingesetzt.

Und so bot die Winterpause einen ersten Vorgeschmack darauf, was in den kommenden Jahren noch zu erwarten ist: Die Professionalisierung des Frauenfußballs wird nicht geräuschlos vonstatten gehen.

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CaptainChaos
Zitat:
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die zweifache Weltmeisterin Linda Bresonik, die noch vor der WM in China ihre Verbundenheit zur SG Essen-Schönebeck zum Ausdruck gebracht hatte, zum Ruhrpottnachbarn wechseln wird.

Ist das sicher, trotz Dementi?

Ansonsten finde ich die Aussage des Artikels übertrieben. Im Moment sehe ich noch keine "neue Zeitrechnung".

Aber: seit etwa 2000 beobachte ich den FF, seitdem hat sich schon einiges verändert.
"Damals":

- gab es keine 2.BL
- gab es keinen internationalen Wettbewerb (UEFA-Cup)
- trainierte eine BL-Mannschaft 3-4 mal pro Woche :-)
- waren etwa die Hälfte der U-18 Spielerinnen schon bei grossen Clubs, heute sind es in dem Alter eigentlich alle
- gab es noch kein ff-forum :-(