Tina83
Hoffen und Malz verloren
FUSSBALL: TuS Niederkirchen perspektivlos
NIEDERKIRCHEN (cka). Beim TuS Niederkirchen steht der Frauen-Fußball vor dem Aus. Wie berichtet, hat der Verein die Unterlagen für die Zweitliga-Lizenzierung nicht fristgerecht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht. Der gerade neu verpflichtete Trainer Stefan Malz hat daraufhin sein Engagement wieder beendet. Die Mannschaft will die Runde in der Zweiten Fußball-Bundesliga trotzdem zu Ende spielen.
Hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen sieht TuS-Vorsitzender Wolfgang Orth den Verein nicht mehr in der Lage, das Anforderungsprofil des DFB zu erfüllen. Dass nicht gemeldet worden ist, hat die Mannschaft, die davon am Sonntag informiert wurde, genauso geschockt wie den Betreuer- und Fördererstab. Der besteht größtenteils aus Eltern von Spielerinnen.
Die Gruppe ist enttäuscht, von Wolfgang Orth vor vollendete Tatsachen gestellt worden zu sein. Reinhold Hartard (Kirrweiler), ein Förderer des Teams und Frauen-Abteilungsleiter, sagt: „Es gab viele Leute, die bereit waren zu helfen, so viele wie im Moment haben sich eigentlich noch nie gekümmert." Peter Boll (Frankenthal), der Vater einer Spielerin, lenkt den Blick zurück. Vor 12, 13 Monaten hätten sich Eltern - neben ihm auch Toni Antonaci und Martin Egelhof - bereit erklärt, Aufgaben zu übernehmen. Auch weil Wolfgang Orth gesundheitlich angeschlagen war. „Wir haben in dieser Zeit viel geleistet", sagt Boll. Deshalb kam es umso überraschender, dass Wolfgang Orth auf die Abgabe der Unterlagen verzichtete. Die Beteiligten nicht informiert zu haben, „das ist das einzige Manko, das ich mir vorzuwerfen habe", meint der Vereins-Vorsitzende. Aus seiner Sicht war „die Grenze des Machbaren erreicht".
Stefan Malz war angetreten, um den Klassenverbleib des Zweitliga-Vorletzten in Angriff zu nehmen. Da ihm als Trainer nun die Perspektive fehle, hat er die Mannschaft am Mittwochabend informiert, dass er aufhört. „Er hat uns gesagt, dass er es so nicht tragen kann, weil er selbst noch spielt, einen zwölfjährigen Sohn hat und ein eigenes Geschäft und dass er es nicht vertreten kann, uns zu trainieren, wenn er kein Ziel hat. Dafür haben wir Verständnis", meint Jaqueline Dünker. Die Mannschaft will trotzdem weiterspielen. Als Trainerin stellt sich Ex-Spielerin Sandra Kälin zur Verfügung, die heute (18.30 Uhr) erstmals das Training leiten wird. Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der TuS den Tabellenletzten Brauweiler.
FUSSBALL: TuS Niederkirchen perspektivlos
NIEDERKIRCHEN (cka). Beim TuS Niederkirchen steht der Frauen-Fußball vor dem Aus. Wie berichtet, hat der Verein die Unterlagen für die Zweitliga-Lizenzierung nicht fristgerecht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht. Der gerade neu verpflichtete Trainer Stefan Malz hat daraufhin sein Engagement wieder beendet. Die Mannschaft will die Runde in der Zweiten Fußball-Bundesliga trotzdem zu Ende spielen.
Hauptsächlich aus wirtschaftlichen Gründen sieht TuS-Vorsitzender Wolfgang Orth den Verein nicht mehr in der Lage, das Anforderungsprofil des DFB zu erfüllen. Dass nicht gemeldet worden ist, hat die Mannschaft, die davon am Sonntag informiert wurde, genauso geschockt wie den Betreuer- und Fördererstab. Der besteht größtenteils aus Eltern von Spielerinnen.
Die Gruppe ist enttäuscht, von Wolfgang Orth vor vollendete Tatsachen gestellt worden zu sein. Reinhold Hartard (Kirrweiler), ein Förderer des Teams und Frauen-Abteilungsleiter, sagt: „Es gab viele Leute, die bereit waren zu helfen, so viele wie im Moment haben sich eigentlich noch nie gekümmert." Peter Boll (Frankenthal), der Vater einer Spielerin, lenkt den Blick zurück. Vor 12, 13 Monaten hätten sich Eltern - neben ihm auch Toni Antonaci und Martin Egelhof - bereit erklärt, Aufgaben zu übernehmen. Auch weil Wolfgang Orth gesundheitlich angeschlagen war. „Wir haben in dieser Zeit viel geleistet", sagt Boll. Deshalb kam es umso überraschender, dass Wolfgang Orth auf die Abgabe der Unterlagen verzichtete. Die Beteiligten nicht informiert zu haben, „das ist das einzige Manko, das ich mir vorzuwerfen habe", meint der Vereins-Vorsitzende. Aus seiner Sicht war „die Grenze des Machbaren erreicht".
Stefan Malz war angetreten, um den Klassenverbleib des Zweitliga-Vorletzten in Angriff zu nehmen. Da ihm als Trainer nun die Perspektive fehle, hat er die Mannschaft am Mittwochabend informiert, dass er aufhört. „Er hat uns gesagt, dass er es so nicht tragen kann, weil er selbst noch spielt, einen zwölfjährigen Sohn hat und ein eigenes Geschäft und dass er es nicht vertreten kann, uns zu trainieren, wenn er kein Ziel hat. Dafür haben wir Verständnis", meint Jaqueline Dünker. Die Mannschaft will trotzdem weiterspielen. Als Trainerin stellt sich Ex-Spielerin Sandra Kälin zur Verfügung, die heute (18.30 Uhr) erstmals das Training leiten wird. Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der TuS den Tabellenletzten Brauweiler.