Tina83
Bewegte Zeiten in Niederkirchen
Bewegte Zeiten im Niederkirchener Frauen-Fußball: Während der Förderverein und Helfer an der Neugründung eines eigenständigen Frauen-Fußball-Clubs arbeiten, spielt die Noch- TuS-Elf die restliche Zweitligasaison ohne Druck und unbeschwert zu Ende. Nach dem Saisonende wird der Pfälzer Traditionsverein drei Runden in der noch jungen Zweiten Liga, die vom DFB im Jahr 2004 gegründet worden war, gespielt haben. Die Spielklasse scheint sportlich ideal. Gleichwertige Gegner sind meist Garanten für ausgeglichene Partien. Mit Platz fünf und sechs stellte Niederkirchen in den Vorjahren zumindest Mittelmaß dar. In der Regionalliga war das Team zuvor haushoch überlegen, bei den letzten Teilnahmen in der Bundesliga jedoch ohne Chance auf Klassenverbleib. Sicher scheint, dass Branka Drljaca, Aysun Ada und Patricia Kehrer nach dieser Saison ihre aktive Zeit beenden. Zählt man Steffi Dums hinzu, die sich im Februar aus dem Kader zurückgezogen hat, so wird die Mannschaft im Mai nach der vorläufig letzten Zweitligapartie um vier weitere langjährige Teammitglieder geschrumpft sein. Eine Kaderauffüllung ist spätestens im Sommer notwendig. Auch problematisch: Die Altersgruppe Mitte 20 bis Anfang 30 existiert schon seit Jahren nicht mehr. Cleverness, die erfahrene Routiniers mitbringen, müssen sich die vielen talentierten Nachwuchskicker erst aneignen. Gegen stärkere Kaliber kommt dieser Nachteil (noch) zum Tragen. Die Macher des neuen Vereins tun gut daran, schnell nach einer Zukunft des Niederkirchener Frauen-Fußballs zu suchen. So können Betreuer, Geldgeber und die Spielerinnen zeitnah für den Wechsel in den neuen Verein begeistert werden. Die Akteure auf dem Platz brauchen eine Perspektive und ein Ziel. Dieses soll der schnelle Wiederaufstieg sein. Dafür wird gemeinsame Aufbauarbeit vieler Leute benötigt. (rrö)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.86
Datum: Samstag, den 12. April 2008
Seite: Nr.24
Bewegte Zeiten im Niederkirchener Frauen-Fußball: Während der Förderverein und Helfer an der Neugründung eines eigenständigen Frauen-Fußball-Clubs arbeiten, spielt die Noch- TuS-Elf die restliche Zweitligasaison ohne Druck und unbeschwert zu Ende. Nach dem Saisonende wird der Pfälzer Traditionsverein drei Runden in der noch jungen Zweiten Liga, die vom DFB im Jahr 2004 gegründet worden war, gespielt haben. Die Spielklasse scheint sportlich ideal. Gleichwertige Gegner sind meist Garanten für ausgeglichene Partien. Mit Platz fünf und sechs stellte Niederkirchen in den Vorjahren zumindest Mittelmaß dar. In der Regionalliga war das Team zuvor haushoch überlegen, bei den letzten Teilnahmen in der Bundesliga jedoch ohne Chance auf Klassenverbleib. Sicher scheint, dass Branka Drljaca, Aysun Ada und Patricia Kehrer nach dieser Saison ihre aktive Zeit beenden. Zählt man Steffi Dums hinzu, die sich im Februar aus dem Kader zurückgezogen hat, so wird die Mannschaft im Mai nach der vorläufig letzten Zweitligapartie um vier weitere langjährige Teammitglieder geschrumpft sein. Eine Kaderauffüllung ist spätestens im Sommer notwendig. Auch problematisch: Die Altersgruppe Mitte 20 bis Anfang 30 existiert schon seit Jahren nicht mehr. Cleverness, die erfahrene Routiniers mitbringen, müssen sich die vielen talentierten Nachwuchskicker erst aneignen. Gegen stärkere Kaliber kommt dieser Nachteil (noch) zum Tragen. Die Macher des neuen Vereins tun gut daran, schnell nach einer Zukunft des Niederkirchener Frauen-Fußballs zu suchen. So können Betreuer, Geldgeber und die Spielerinnen zeitnah für den Wechsel in den neuen Verein begeistert werden. Die Akteure auf dem Platz brauchen eine Perspektive und ein Ziel. Dieses soll der schnelle Wiederaufstieg sein. Dafür wird gemeinsame Aufbauarbeit vieler Leute benötigt. (rrö)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.86
Datum: Samstag, den 12. April 2008
Seite: Nr.24