Mike412
„Errare humanum est“ (Irren ist menschlich) heißt ein altes lateinisches Sprichwort. Und in diesem Sinne will ich auch gar nicht auf Daniela Schneider, der Schiedsrichterin des DFB-Pokalfinales der Frauen rumhacken, obwohl sie am Samstag bei einigen Entscheidungen nicht gerade einen glücklichen Tag erwischt und - frei nach Voltaires „Candide“ gesprochen - sicherlich nicht die beste aller möglichen Schiedsrichterinnenleistungen gezeigt hat.
Natürlich war auch die 31-Jährige nervös, im Wissen um die Fans im weiten Rund des Berliner Olympiastadions und die 3,46 Millionen Zuschauern vor den Fernsehschirmen. „Als die Nationalhymne erklang, habe ich sogar Gänsehaut bekommen“, sagt Schneider, die seit 14 Jahren als Schiedsrichterin tätig ist und seit 2003 Spiele der Frauenfußball-Bundesliga und der Männer-Landesliga leitet.
Doch noch mehr als die Fehlentscheidungen während des Spiels hat mich die unerträgliche Leichtigkeit geärgert, mit der die 31-Jährige aus Limbach-Oberfrohna nach der Partie über ihre eigenen und die Fehler ihres Schiedsrichterinnengespanns etwas zu lapidar hinweg ging.
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Natürlich war auch die 31-Jährige nervös, im Wissen um die Fans im weiten Rund des Berliner Olympiastadions und die 3,46 Millionen Zuschauern vor den Fernsehschirmen. „Als die Nationalhymne erklang, habe ich sogar Gänsehaut bekommen“, sagt Schneider, die seit 14 Jahren als Schiedsrichterin tätig ist und seit 2003 Spiele der Frauenfußball-Bundesliga und der Männer-Landesliga leitet.
Doch noch mehr als die Fehlentscheidungen während des Spiels hat mich die unerträgliche Leichtigkeit geärgert, mit der die 31-Jährige aus Limbach-Oberfrohna nach der Partie über ihre eigenen und die Fehler ihres Schiedsrichterinnengespanns etwas zu lapidar hinweg ging.
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