schmidt
Frust über leere Ränge in Berlin
Kurz stemmten sie den Pokal in die Höhe, ehe sie mit Frust im Bauch den Herren das Spielfeld überließen: Bei den Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt hielt sich die Freude über den siebten Cup-Gewinn in Grenzen. Die magere Kulisse von 10 000 Zuschauern im Olympiastadion, von denen die meisten lautstark die Männer-Teams feierten, ließ bei den Hessinnen den Wunsch nach einem neuen Rahmen fürs Pokalspiel wachsen.
"Ein gut gefülltes Stadion bei einem Länderspiel oder einer Uefa-Cup-Begegnung ist mir lieber, weil dann die Leute zu uns kommen", sagte Birgit Prinz. "Ich stimme Birgit zu. Bei unserem Spiel saßen wohl noch alle in den warmen Kneipen", meinte Conny Pohlers.
"Ich habe das Gefühl, es werden von Jahr zu Jahr weniger Zuschauer", sagte Frankfurts Nationaltorhüterin Silke Rottenberg. "Wenn wir weiter vor halbleeren Rängen spielen, müssen wir uns Gedanken über ein eigenes Pokalfinale machen."
Frankfurts Manager Siegfried Dietrich zeigte Verständnis für die Spielerinnen, wies aber auch auf die große Bühne für Sponsoren hin. "Berlin ist für uns eine interessante Plattform." Mit Blick in die Zukunft könnte sich Dietrich einen anderen Rahmen vorstellen: "Sicherlich wäre es ein Traum, irgendwann mal vor 20 000 Zuschauern zu spielen, die wegen Frauenfußball kommen."
Zuschauerrekord beim Uefa-Cup-Finale?
Am 24. Mai will sein Klub im Uefa-Cup-Finale gegen Umea IK (Schweden) mit 20 000 Besuchern einen neuen Zuschauer-Rekord für Heimspiele aufstellen.
Frankfurts Ex-Nationalspielerin Nia Künzer, die Deutschland 2003 zum WM-Sieg geköpft hatte, kündigte am Rande des Finals an, dass sie ihre Karriere zum Ende der Saison beenden wolle.
hier steht es genau drin>>>
Kurz stemmten sie den Pokal in die Höhe, ehe sie mit Frust im Bauch den Herren das Spielfeld überließen: Bei den Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt hielt sich die Freude über den siebten Cup-Gewinn in Grenzen. Die magere Kulisse von 10 000 Zuschauern im Olympiastadion, von denen die meisten lautstark die Männer-Teams feierten, ließ bei den Hessinnen den Wunsch nach einem neuen Rahmen fürs Pokalspiel wachsen.
"Ein gut gefülltes Stadion bei einem Länderspiel oder einer Uefa-Cup-Begegnung ist mir lieber, weil dann die Leute zu uns kommen", sagte Birgit Prinz. "Ich stimme Birgit zu. Bei unserem Spiel saßen wohl noch alle in den warmen Kneipen", meinte Conny Pohlers.
"Ich habe das Gefühl, es werden von Jahr zu Jahr weniger Zuschauer", sagte Frankfurts Nationaltorhüterin Silke Rottenberg. "Wenn wir weiter vor halbleeren Rängen spielen, müssen wir uns Gedanken über ein eigenes Pokalfinale machen."
Frankfurts Manager Siegfried Dietrich zeigte Verständnis für die Spielerinnen, wies aber auch auf die große Bühne für Sponsoren hin. "Berlin ist für uns eine interessante Plattform." Mit Blick in die Zukunft könnte sich Dietrich einen anderen Rahmen vorstellen: "Sicherlich wäre es ein Traum, irgendwann mal vor 20 000 Zuschauern zu spielen, die wegen Frauenfußball kommen."
Zuschauerrekord beim Uefa-Cup-Finale?
Am 24. Mai will sein Klub im Uefa-Cup-Finale gegen Umea IK (Schweden) mit 20 000 Besuchern einen neuen Zuschauer-Rekord für Heimspiele aufstellen.
Frankfurts Ex-Nationalspielerin Nia Künzer, die Deutschland 2003 zum WM-Sieg geköpft hatte, kündigte am Rande des Finals an, dass sie ihre Karriere zum Ende der Saison beenden wolle.
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