Wanderdüne
Ob im RheinEnergieStadion in der kommenden Saison das Duell zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen bei den Frauen stattfindet, bleibt abzuwarten. Fest steht jedenfalls, dass der FFC Brauweiler-Pulheim zum 1. Juli 2009 in den 1. FC Köln übergeht und die Geißböcke damit fortan auch beim weiblichen Geschlecht mit dem springenden Geißbock auf der Brust präsent sind. Momentan führt Brauweiler-Pulheim die Tabelle in der Regionalliga West souverän an und nimmt damit Kurs auf die 2. Bundesliga, in der Leverkusen bereits spielt.
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LOK
Und wieder kauft ein großer bundesligaverein einen kleinen frauenverein wenn das so weiter geht haben die kleinen vereine auf dauer keine chancen mehr. Außer Frankfurt.
SOB
Der richtige Schritt in Richtung Professionalisierung des Frauenfußballs.
Das ist doch ganz im Sinne der Spielerinnen.
LOK
Das ist auch richtig kann nur nicht verstehen das vor ca. einen jahr der theo bei uns aufgeschlagen ist und meinte für leipzig ist es besser wenn wir lok verlassen und zum neuen lfc gehen. Und heute spricht man ganz anders. Richtig ist ohne große vereine geht der frauenfußball nicht.
LordZadler
Bin ja mal gespannt wie das weiter geht auf jedenfall wird die Buli in den nächsten Jahren bald ein Spiegelbild der der Männer sein ob man das jetzt gut findet oder nicht es wird wohl kaum aufzuhalten sein.
Nächstes Jahr könnte sogar Werder schon in der 2.Buli spielen wenn sie den Aufstieg schaffen und Gladbach,Hoffenheim und Recklinghausen (sind ja irgendwie mit Schalke verbandelt) sind auch in ihren Ligen klar auf Aufstiegkurs.Mit dem FC Köln ist dann ja schon nächste Saison (soweit Brauweiler nicht mehr einbricht) in der 2.Liga.Eigentlich darf ich mich ja als Fan einer "Frauenabteilung"(oh mann wie ich das Wort schon hasse) eines Männerclubs nicht beschweren aber irgendwie hat man auch ein mulmiges Gefühl bei dieser Entwicklung.
SGS Fan
Den Spielerinnen ist zweifellos mehr Geld zu wünschen. Wenn es mit der Professionalisierung allerdings Ausmasse wie bei den Männern annimmt, so dass nur noch überbezahlte Legionäre in den Clubs spielen, ist mein Interesse am FF erledigt. Genau deshalb habe ich mich ja vom Männerfussball mit Grausen abgewendet. Wohin dies führt, konnte man z.B. an den gestrigen UEFA-Cup-Spielen der Männer bestens ablesen - null Identifikation der Spieler mit den Clubs. Bis dahin ist es aber zum Glück noch ein weiter Weg.
Richtig schlimm würde es für den FF, wenn die Grossclubs nach der WM 2011 wieder das Interesse an den Frauen verlieren. Bis dahin können kleine Vereine längst von der Bildfläche verschwunden sein und alle Strukturen sind dann zerstört. Ich hoffe mal, dass es nicht soweit kommt - man wird sehen.
Nr.7
Eine Entwicklung, die wohl nicht aufzuhalten ist!
Eine schöne Randnotiz zum Thema große Herrenvereine habe ich im RevierSport gefunden.
Ein Artikel über die Aktionärsversammlung mit der "kleinen Geschichte" über den Aktionär Wilfried Lache:
„Dafür stifte ich meine Dividende“ (Quelle: RevierSport v.26.11.08 )
Noch sorgt er für Lacher, aber vielleicht hat er auch eine Entwicklung losgetreten!
Nr.7
LordZadler
Zumindest etwas positives kann ich schon sehen dabei.
Mich ärgerts ja immer das hier in meinem Bundesland BaWü der FF immer noch sehr "stiefmütterlich" behandelt wird, klar wir haben hier Supertalente und zwei Vereine in der Buli mit Freiburg und Crailsheim. Aber irgendwie schaffen die es nicht wirklich so richtig auf sich aufmerksam zu machen oder geschweige den das jemand von denen mal irgendwann in nächster Zeit einen Titel holt.Was ich meine für ein wenig Aufbruchstimmung zu sorgen sind diese Vereine wohl nicht in der Lage obwohl man bei Freiburg sagen muss das man da doch bemüht drum ist und sich auch schon einiges verbessert hat gegenüber anderen Jahren.
Ich denke der einzige Verein der dazu wirklich Potential hat ist Hoffenheim den der Herr Hopp scheint auch bei den Frauen ziemlich spendabel zu sein.Die bekommen nämlich ihr eigenes Leistungszentrum also nur für Mädchen-und Frauenfussball was glaub ich so in Deutschland bisher noch gar nicht gab und da wird auch schon eifrig gebaut in St.Leon.Und genau sowas kann ich gut finden wenn man die Sache ernst nimmt und nicht einfach als nettes "Anhängsel" sieht.
Klinsi
Dennoch ist mittlerweile ein Kurs eingeschlagen worden, der insgesamt nur förderlich für den Frauenfußball sein kann. Durch das bestreben vieler Profi-Clubs auch Frauenfußball in hoher Qualität anzubieten wird dieser viel professioneller, sodass man in naher Zukunft sogar die Bundesliga vergrößern kann, ja sogar muss!
CaptainChaos
Schade find ichs trotzdem ... Brauweiler, da haben TTM und Bettina Wiegmann gespielt, war ein Traditionsclub. Bei einem reinen FFC, da hat man immer was besonderes, Fan-Schal, den es nicht an jeder Ecke gibt und so weiter.
Matti
| Zitat: |
Original von LOK
Und wieder kauft ein großer bundesligaverein einen kleinen frauenverein wenn das so weiter geht haben die kleinen vereine auf dauer keine chancen mehr. Außer Frankfurt.
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Na ja, und Turbine. Denn dass die sich in SV Babelsberg 03 umbenennen - obwohl sie im selben Stadion spielen -, glaube ich eher nicht. Na gut, Babelberg 03 ist auch kein "großer Bundesligaverein".
Aber das ist doch eigentlich überhaupt eine Option, von der m.E. bisher viel zu wenig Gebrauch gemacht wird: eine Kooperation mit einem Männerverein, ohne diesem gleich gänzlich beizutreten. Also Nutzung derselben Infrastruktur, aber ein eigenständiger Name, eigene Vereinsfarben, eigenes Logo usw.
KlecKs
Also ich gönn' Brauweiler diesen Schritt.. eine "kleine" Unterstützung aus der Insolvenz rauszukommen bekommt nicht jeder Verein!
..und um Personalmangel brauchen sie sich bald keinen Kopf mehr machen.
Brauweiler ist ein Verein mit Namen.. und klein schon gar nicht!
Pfungstädter
Eine Kooperation zwischen einem Verein der BL Männer und einem Verein der Frauen Regionalliga West gibt es. Der VfL Bochum und TuS Harpen arbeiten seit Sommer 2008 zusammen.Nachzulesen im Pressepiegel unter:
www.tusharpen.de
Käse
Schön für Brauweiler (schließlich waren die mal so eine Art FFC - nicht nur TTM und Wiegmann. Rottenberg, Fuss, Brandebusemayer, selbst Meinert war ja kurz da..). Aber ob der FF da seinen Flair behalten wird? Wohl kaum. Der Mittelweg müsste es sein. Aber den muß man erst finden.
Marques
Den findet man aber nur wenn die "traditionellen" Frauenvereine endlich aufwachen, ihre personellen Strukturen ändern und ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten professinell ausschöpfen. Das ist die einzige Chance gegen gut strukturierte "Männervereine" auf Dauer bestehen zu können.
zum Thema Hoffenheim: Die werden sicherlich schon sehr bald für Furore sorgen und jede mögliche Unterstützung vom DFB bekommen, da ist nämlich de Zwanziger Junior an der Macht.