Fredde
HSV schnappt sich zwei Pötte
FRAUEN-FUSSBALL: Friedenstal gewinnt zum ersten Mal beim 4. TuRa-Turnier
VON EGON BIEBER
Herforder jubeln in Löhne (FOTO EGON BIEBER)
Löhne. Die Vorherrschaft von Frauen-Bundesligist FFC Heike Rheine endete in Löhne. Der dreimalige Sieger des Fußball-Turniers bei den TuRa Sport-Days wurde am Samstag vom Regionalligisten HSV Borussia Friedenstal abgelöst. Die Fußballerinnen im Dress des Herforder Klubs jubelten lautstark um 20.03 Uhr und schnappten sich vollauf verdient den großen Wanderpokal und den vom Löhner Party-Service Franz gesponsorten zusätzlichen Pokal.
Im Endspiel setzten sich die Friedenstalerinnen nach einem 1:1 nach 25 Spielminuten und dem anschließenden 4:2-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den FC Gütersloh 2000 aus der 2. Bundesliga durch. "Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Wir hatten im Finale mehrmals die Chance auf den Ausgleich und die Mannschaft hat in allen Begegnungen super gespielt, so dass wir am Ende auch verdienter Turniersieger sind", resümierte Trainer Björn Kenter. Für Turnierausrichter TuRa Löhne fand er nur lobende Worte: "Das Turnier ist hervorragend organisiert und hier spielen attraktive Teams. Ich kann dieses Frauen-Turnier nur weiter empfehlen."
Im Finale gelang es HSV-Spielführerin Kerstin Nolte erst drei Minuten vor Schluss, den Führungstreffer der Gütersloherinnen durch Lena Hackmann (8.) auszugleichen. Doch dieses 1:1 war hochverdient, denn Friedenstal erspielte sich durch Layana Koppmann (12.) und Simone Bartsch (19.) noch zwei weitere sehr gute Möglichkeiten, scheiterte aber an der gut reagierenden Gütersloher Torfrau. Außerdem erkannte Schiedsrichter Andreas Dörner (VfL Holsen) ein Tor (15.) wegen angeblichem Foulspiel nicht an. Gegner Gütersloh erspielte sich nur eine Top-Torchance durch Katharina Peine (21.), doch HSV-Torfrau Marina Schwarze reagierte hervorragend. Im Elfmeterschießen trafen dann Katharina Lühr, Kristina Hölscher, Kerstin Nolte und Torfrau Marina Schwarze (entscheidend zum 4:2) für Borussia Friedenstal und nur Lena Goeßling sowie Stephanie Bunte für den FC Gütersloh.
Bundesligist FFC Heike Rheine enttäuschte und scheiterte bereits in der Vorrunde. Zwar nur auf Grund des Torverhältnisses, doch beim überaus glücklichen 1:0-Sieg gegen Gütersloh hatte Rheine den "Papst" in der Tasche und bei der 0:2-Niederlage gegen Friedenstal keine Chance. Bei Rheine fehlten die verletzten deutschen Nationalspielerinnen Kerstin Stegemann, Lena Kattenbeck, sowie aus Holland Jessica Torny und Dyanne Bito (musste arbeiten), doch das ließ Manager Alfred Werner als Entschuldigung nicht gelten: "Als Bundesligist muss ich auch ersatzgeschwächt engagierter auftreten." Wahrscheinlich waren die Heike-Akteurinnen diesmal nicht so gut zu Fuß, weil die Nacht von Freitag auf Samstag doch recht kurz war. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Rheiner Spielerinnen bei der Hochzeit ihrer Physiotherapeutin. Rheine wurde am Ende Fünfter nach einem 6:5-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bielefeld.
Elfmeterschießen gab es bei diesem bisher spannendsten und mit über 300 Zuschauern am besten besuchten Turnier gleich sechs Mal. In der Vorrunden-Gruppe 2 musste nach drei Nullnummern sogar das Schießen vom "Punkt" die Entscheidung über die Platzierungen bringen. Gütersloh II siegte 4:1 gegen Bielefeld und 3:0 gegen Ibbenbüren, und letztgenannte mit 6:5 gegen Bielefeld.
FRAUEN-FUSSBALL: Friedenstal gewinnt zum ersten Mal beim 4. TuRa-Turnier
VON EGON BIEBER
Herforder jubeln in Löhne (FOTO EGON BIEBER)
Löhne. Die Vorherrschaft von Frauen-Bundesligist FFC Heike Rheine endete in Löhne. Der dreimalige Sieger des Fußball-Turniers bei den TuRa Sport-Days wurde am Samstag vom Regionalligisten HSV Borussia Friedenstal abgelöst. Die Fußballerinnen im Dress des Herforder Klubs jubelten lautstark um 20.03 Uhr und schnappten sich vollauf verdient den großen Wanderpokal und den vom Löhner Party-Service Franz gesponsorten zusätzlichen Pokal.
Im Endspiel setzten sich die Friedenstalerinnen nach einem 1:1 nach 25 Spielminuten und dem anschließenden 4:2-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den FC Gütersloh 2000 aus der 2. Bundesliga durch. "Elfmeterschießen ist immer Glückssache. Wir hatten im Finale mehrmals die Chance auf den Ausgleich und die Mannschaft hat in allen Begegnungen super gespielt, so dass wir am Ende auch verdienter Turniersieger sind", resümierte Trainer Björn Kenter. Für Turnierausrichter TuRa Löhne fand er nur lobende Worte: "Das Turnier ist hervorragend organisiert und hier spielen attraktive Teams. Ich kann dieses Frauen-Turnier nur weiter empfehlen."
Im Finale gelang es HSV-Spielführerin Kerstin Nolte erst drei Minuten vor Schluss, den Führungstreffer der Gütersloherinnen durch Lena Hackmann (8.) auszugleichen. Doch dieses 1:1 war hochverdient, denn Friedenstal erspielte sich durch Layana Koppmann (12.) und Simone Bartsch (19.) noch zwei weitere sehr gute Möglichkeiten, scheiterte aber an der gut reagierenden Gütersloher Torfrau. Außerdem erkannte Schiedsrichter Andreas Dörner (VfL Holsen) ein Tor (15.) wegen angeblichem Foulspiel nicht an. Gegner Gütersloh erspielte sich nur eine Top-Torchance durch Katharina Peine (21.), doch HSV-Torfrau Marina Schwarze reagierte hervorragend. Im Elfmeterschießen trafen dann Katharina Lühr, Kristina Hölscher, Kerstin Nolte und Torfrau Marina Schwarze (entscheidend zum 4:2) für Borussia Friedenstal und nur Lena Goeßling sowie Stephanie Bunte für den FC Gütersloh.
Bundesligist FFC Heike Rheine enttäuschte und scheiterte bereits in der Vorrunde. Zwar nur auf Grund des Torverhältnisses, doch beim überaus glücklichen 1:0-Sieg gegen Gütersloh hatte Rheine den "Papst" in der Tasche und bei der 0:2-Niederlage gegen Friedenstal keine Chance. Bei Rheine fehlten die verletzten deutschen Nationalspielerinnen Kerstin Stegemann, Lena Kattenbeck, sowie aus Holland Jessica Torny und Dyanne Bito (musste arbeiten), doch das ließ Manager Alfred Werner als Entschuldigung nicht gelten: "Als Bundesligist muss ich auch ersatzgeschwächt engagierter auftreten." Wahrscheinlich waren die Heike-Akteurinnen diesmal nicht so gut zu Fuß, weil die Nacht von Freitag auf Samstag doch recht kurz war. Bis in die frühen Morgenstunden feierten die Rheiner Spielerinnen bei der Hochzeit ihrer Physiotherapeutin. Rheine wurde am Ende Fünfter nach einem 6:5-Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bielefeld.
Elfmeterschießen gab es bei diesem bisher spannendsten und mit über 300 Zuschauern am besten besuchten Turnier gleich sechs Mal. In der Vorrunden-Gruppe 2 musste nach drei Nullnummern sogar das Schießen vom "Punkt" die Entscheidung über die Platzierungen bringen. Gütersloh II siegte 4:1 gegen Bielefeld und 3:0 gegen Ibbenbüren, und letztgenannte mit 6:5 gegen Bielefeld.